Vor Gründung des Computerclubs Neuendorf waren bereits viele der heutigen Mitglieder aktiv an der Organisation diverser LAN-Parties beteiligt. Damals fanden die einzelnen Veranstaltungen fast ausschließlich im Pfarrheim Neuendorf statt. Die meisten Beteiligten waren in jenen Tagen jedoch noch minderjährig.
Aber es war nur eine Frage der Zeit, bis genügend Volljährige vorhanden waren, um einen Verein zu gründen. Natürlich gab es bereits aktive Mithilfe des "Noch-nicht-Vereins" in Sachen Beratung. Es wurde die Homepage der Gemeinde von Christian Schupp ins Leben gerufen, welches sicherlich die Vereinsgründung begünstigte. Immerhin konnte man nun auch auf finanzielle Unterstützung seitens öffentlicher Einrichtungen und anderer Vereine hoffen.
Die Teilbehmerzahlen bei den Netzwerk-Feten stiegen in sehr kurzer Zeit woraufhin der "Umzug" in den neuen Anbau des Sportheims erfolgte. Noch mehr Hardware wurde gekauft um die zahlreichen Gäste aufnehmen zu können; auch Pokale für ein Fun- sowie für das obligatorische Counter-Strike Turnier gehörten bald zum Inventar.
Wie das Leben so spielt, wurde das Verlangen innerhalb des Vereins immer stärker, einmal eine richtig große LAN zu veranstalten; und so wurde bei einer gemütlichen Stammtisch-Runde ein zukunftsträchtiger Name gefunden:
maLANia
Und obwohl uns das neue Jugendschutzgesetz einen gehörigen Knick in unseren Teilnehmerzahlen verursacht hat, so werden wir uns auch in Zukunft bemühen, solide Netzwerkpartys zur Zufriedenheit aller Teilnehmer durchzuführen und etwas Schwung in unsere kleine Main-Spessart-Ecke zu bringen. Schließlich haben wir nicht vor, am jetzigen Punkt stehen zu bleiben. Und die Tatsache, dass wir schon LAN-Jünger aus dem Nürnberger und Frankfurter Raum unsere Gäste nennen durften, zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Mitlerweile im Jahre 2007 angekommen, haben wir unsere Zielvorstellung geändert. Nicht mehr um jeden Preis die Festhalle erobern und mit
möglichst vielen Teilnehmern eine Netzwerkparty veranstalten, sondern uns darauf besinnen, was wir wirklich sind. Ein kleiner Verein in einem
kleinen Dorf, der vor allem eines will: Spaß. Der Spaß darf nicht zu kurz kommen bei uns.
Aus diesem Grund sind wir wieder zurück ins Pfarrheim gezogen. Die Atmosphäre ist dort einfach viel besser. Zwar haben wir immer noch unsere
Kapazität von um die 60 Teilnehmer, jedoch sind uns zufriedene 30 Teilnehmer wichtiger als eine Rekordjagd bei der die meisten frustriert nach
Hause gehen.
Simon Püchner und Markus Hepp
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